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Gruppenbild beim Gret-Schell Brunnen

 

Nachdem beim letzten Ehrenmitglieder-Anlass beschlossen wurde, sich im Anderthalb-Jahresrhythmus zu treffen, fanden sich am frühen Samstag-Nachmittag 22 Ehrenmitglieder des Stadt-Turnvereins im neu eröffneten Fischereimuseum in Zug ein.

Fritz begrüsste alle Anwesenden mit einem Glas Weisswein und bedauerte es ein wenig, dass nur etwa die Hälfte der Ehrenmitglieder der Einladung folge leisten konnten. Am Programm kann es sicher nicht gelegen haben. Besonders erfreulich war, dass sich Walter Märke aus dem aargauischen Fricktal einfand, um seine alten Kameraden zu treffen.

Bruno Deuber führte uns durch das neu renovierte Fischereimuseum und begeisterte uns mit seinem Wissen über die Fische und die ökologischen Zusammenhänge rund um den Zugersee. Seit mehr als 60 Jahren ist er mit dem Zugersee eng verbunden und wohl kein anderer kennt die Hochs und Tiefs dieses Sees besser als er. Im Erdgeschoss gab es die Schau-Brutanlage von Rötel, Forelle, Felchen und Hecht zu bestaunen. Besonders letzterer muss speziell gehegt, gepflegt und vor allem gefüttert werden, da er nicht zurückschreckt seine Brüderchen und Schwesterchen zu verspeisen ...
Im Mittelgeschoss gab es einige Raritäten und Kuriositäten zu bestaunen: so beherbergt das Zuger Fischereimuseum auch einen "echten" Menschenfisch ...
Unter dem Dach wurden dem Besucher die Fischfangtechniken näher gebracht - und auch spektakuläre Filmvorführungen waren zu bestaunen.
Besuch und Führung waren der erste Höhepunkt, doch der zweite folgte gleich ...

Draussen - bei der Altstadthalle (ehemals Kornhaus) - erwartete uns der ehemalige Kabarettist Sepp Keiser, ein Stadtoriginal, der Zug wie seine eigene Hosentasche kennt. Anders als beim Quer durch Zug gings diesmal durchs enge "Schissi-Gässli" zum Gret Schell Brunnen. Gemäss einer Sage soll Gret Schell - eine Emanze und Lehrerin - ihren oft betrunkenen Mann jeweils in einem Rückenkorb nach Hause getragen haben. Das waren noch "die guten alten Zeiten"! Aber halt: gemäss Sepp Keiser muss es da furchtbar gestunken haben.

 

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Schissi-Gässli in der
Zuger Altstadt

 

Durch die obere Altstadt spazierten wir zum Rathauskeller mit dem bekannten Gemälde zur Schlacht von Arbedo. Damals (am 30. Juni 1422) soll ein gewisser Landtwing - dank seines grossen Mauls (!?) - das Zuger Banner gerettet haben. Der unterhaltsame Rundgang endete beim Zytturm, wo man wegen des aufkommenden Sturms auf eine Besteigung verzichtete.

Im Restaurant Schiff erwarteten uns Erika und Hans, die am Nachmittag nicht dabei sein konnten. Fritz eröffnete die Tagung und beschenkte die anwesenden Geburtstagsjubilare Walter Märke (80), Franz Schmid (80), Anne Beyeler (60) und Andrea Imbach (50), sowie den Tagungsältesten Hans Kalt (85) mit einem guten Tropfen. Seit dem letzten Treffen sind drei neue Ehrenmitglieder dazugekommen, so dass dieser "Riege" (wie es Fritz ausdrückte) nun 46 Ehrenmitglieder angehören.
In einer Schweigeminute gedachten wir auch unserem verstorbenen Ehrenmitglied Beny Küttel.

Kurz vor elf Uhr ging ein schönes und geselliges Treffen zu Ende. An dieser Stelle sei auch dem Organisator Fritz und seinem Team (Walti und Hans) herzlich gedankt:
Wir freuen uns auf das nächste Treffen im Herbst 2010.

 

Bericht: Hansruedi Elsener